Was die Bank prüft
Die Know-Your-Customer-Prüfung hilft der Bank, den Kunden zu verstehen und Risiken aus Finanzkriminalität, Sanktionen, Steuern und Reputation zu steuern. Sie ist keine bloße Formalität: Fakten, Nachweise und geplante Nutzung müssen zusammenpassen.
- Identität, Wohnsitz und Steuerstatus
- Beruf, Arbeitgeber oder Geschäftstätigkeit
- Herkunft laufender Einkünfte
- Herkunft der konkret einzuzahlenden Mittel
- Länder, Geschäftspartner und Zahlungszweck
- Sanktionsbezüge, politische Exponiertheit und negative Medienberichte
Mittelherkunft und Vermögensherkunft im Vergleich
Die Mittelherkunft erklärt den Ursprung einer bestimmten Zahlung oder eines Guthabens, etwa Gehalt oder Immobilienverkauf. Die Vermögensherkunft beschreibt, wie das Gesamtvermögen im Laufe der Zeit entstanden ist. Bei höheren Beträgen oder komplexen Strukturen können beide Nachweise erforderlich sein.
Eine konsistente Darstellung aufbauen
Eine gute KYC-Erklärung ist konkret und belegt. Zahlen im Fragebogen sollten grundsätzlich mit Kontoauszügen, Verträgen, Steuererklärungen und Unternehmensunterlagen übereinstimmen. Wirkt eine Angabe widersprüchlich, erklären Sie sie, bevor der Prüfer Vermutungen anstellen muss.
Laufende Prüfung
KYC geht nach der Eröffnung weiter. Transaktionen außerhalb des angegebenen Profils können Fragen, Zurückstellungen oder neue Nachweisanforderungen auslösen. Bewahren Sie Belege für wichtige Überweisungen auf und informieren Sie die Bank bei Änderungen von Wohnsitz, Arbeit oder Kontozweck.
Offizielle Quellen
Bankvorgaben ändern sich. Prüfen Sie aktuelle Informationen der Banken und Aufsichtsbehörde:
- Bank of Georgia — Leistungen für Nichtansässige ↗
- Nationalbank Georgiens — Erklärung zur Einhaltung von Sanktionen ↗